Der Bundesgerichtshof (BGH) hat 1953 einen für die Gerichte in der Bundesrepublik Deutschland verbindlichen Blutalkoholspiegel von 1,5 Promille festgelegt, ab dem im Straßenverkehr jeder Kraftfahrer als absolut fahruntüchtig zu gelten hat. Dieser Wert wurde durch den BGH 1966 auf 1,30 Promille und 1990 auf 1,10 Promille reduziert. Seit 1973 werden Alkoholfahrten von Kraftfahrern ab 0,8 Promille, seit 1998 ab 0,5 Promille auch als Ordnungswidrigkeiten geahndet. (erster Verstoß: 1 Monat Fahrverbot, 500 € Bußgeld, 4 Punkte; zweiter Verstoß: 3 Monate Fahrverbot, 1000 € Bußgeld, 4 Punkte; weitere Verstöße: 3 Monate Fahrverbot, 1500 € Bußgeld, 4 Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg. Nach der zweiten entdeckten Alkoholfahrt wird – unabhängig von der Höhe der BAK – in der Regel eine MPU gefordert, um die Fahreignung zu überprüfen.)

Für Fahranfänger in der Probezeit gilt mit der Einführung des neuen § 24c StVG in Deutschland ab 1. August 2007 zusätzlich auch ein absolutes Alkoholverbot. Ordnungswidrig handelt, wer in der Probezeit nach § 2a StVG oder vor Vollendung des 21. Lebensjahres als Führer eines Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr alkoholische Getränke zu sich nimmt oder die Fahrt antritt, obwohl er unter der Wirkung eines solchen Getränks steht.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Blutalkoholkonzentration